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Insolvenzverfahren vom Tisch

Abteilung: 

Bei der DAV-Sektion Gießen-Oberhessen gibt es ein großes Aufatmen. Dem seit Oktober 2017 amtierenden neuen geschäftsführenden Vorstand ist es gelungen, mit den beiden Hauptgläubigern, der Sparkasse Gießen und dem Bundesverband des Deutschen Alpenvereins, zu deren Darlehen neue und vor allem liquiditätsschonende Vereinbarungen zu treffen. Das bisher drohende Insolvenzverfahren ist damit vom Tisch.
Nachdem diese Flanke gut geregelt werden konnte und zum 1. Juli mit Maren Becker eine hauptamtliche Betriebsleiterin für das Kletter- und Boulderzentrum Gießen eingestellt wurde, blickt man jetzt hoffnungsvoll in die weitere Zukunft der über 130 Jahre alten Sektion. Die kann sich jetzt vornehmlich darauf konzentrieren, die Besucherzahlen der Kletterhalle durch attraktive Kursangebote zu steigern.

In ihrer kurzen Anstellungszeit hat Maren Becker bereits viele Dinge zur Belebung des Kletterzentrums angestoßen. So wird es neue Angebote wie zum Beispiel zum Schnupperklettern, Torpope-Kurse oder Lehrerfortbildungen geben. Der Webauftritt des DAV Kletter- und Boulderzentrums wird demnächst erneuert, für das Wochenende 13./14. Oktober wird ein Wiedereröffnungsevent vorbereitet.
Mit bislang über 200 neuen Mitgliedern allein im Jahr 2018 sieht man sich ebenfalls auf gutem Wege, den vorangegangenen Mitgliederverlust zu kompensieren.
All dies erfordert eine große Bereitschaft zu ehrenamtlicher Arbeit, die in unserer heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. Ein solches Engagement ist in der Sektion bereits umfangreich vorhanden, soll jedoch weiter ausgebaut und unterstützt werden.
Und schließlich freut sich die Sektion über jede Spende, die Mitglieder und Dritte ihr zur Unterstützung der Bemühungen gewähren, das Schiff DAV Gießen wieder in ruhiges und gutes Fahrwasser zurückzuführen.
(Pressemitteilung des Vorstands vom 27. Juli 2018)