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Das war ja ein toller Tag in der Gießener Kletterhalle. Ich wußte nicht was mich erwartet, habe noch nie nen Wettkampf gesehen, geschweige denn, an einem teilgenommen. Wie immer war ich spät dran, die P.A. Anlage sowie die Tische der Wettkampfleitung waren aufgebaut, man kletterte sich warm, sogar Publikum war Sonntag morgen um halb 10 schon da! Nette Atmosphäre, man kennt sich (größtenteils); nach ein paar einleitenden Worten von Gunnar, erläuterte Uwe die Wettkampfregeln: er sprach von Flashmodus, Qualifikation, Finale, Superfinale, Wertungssystem und ich dachte nur: Uuii, das hier ist professionell aufgezogen. Nicht nur irgendwie die Wand hoch, es gab klare Bedingungen. Gleich stieg der Blutdruck, eine Art positive Aufregung machte sich breit. Die Jugend machte den Anfang mit ihrer ersten Quali-Route im Toprope (Schwierigkeit 5), es folgten die Damen im Vorstieg (ca. 6), darauf die Herren im Vorstieg (ca. 7-). In der 2. Qualirunde waren für die Jugend im Toprope ca. 5/5+, Damen Toprope 6+, Herren Vorstieg ca.7/7+ zu knacken.
Die Schwierigkeitsgrade im Finale: Jugend (6+), Damen (7+), Herren (8). Ansonsten paßten die Routen exakt zum Niveau der Kletterer, außerdem sind sie -ich möchte fast sagen: wie gewohnt- superschön zu klettern! Am meisten überrascht hat mich Folgendes: das Zuschauen war aufregender als das Kettern! Jeder Kletterer hatte ungeteilte Aufmerksamkeit, ein Tatort ist nichts gegen das Fieber und die kaltschwitzigen Hände, die man da beim Zuschauen bekam! Jeder, dem langsam die Kraft ausging, wurde nach vorn gepusht, nein: nach vorn geschrien.
Zum Glück gabs Pausen, in denen man bei lecker selbstgebackenen Kuchen im Café Toller zusammenhocken konnte. Sonst hätte man das nervlich auch nicht ausgehalten. Zum Schluß gabs dann noch richtig teure Preise, High-Tech-Klamotten sowie Ausrüstungsteile, gestiftet in erster Linie von TAPIR, außerdem von Intersport Begro und Karstadt Sport, Gießen. So, damit kommen wir zur Lobhudelei: Die Rede ist von Stefan Mallmann, Uwe Beyer & Flo Hopf. Außerdem geschraubt bzw. anderweitig geholfen und damit auf die Teilnahme verzichtet haben Heinz Pfeffer, Radek Rucinski & Kurt Huber. Initiiert hat den Cup Katharina Rinn, die ja öfter mal ganz gute Ideen hat, wie z.B. ne Kletterhalle entwerfen. Angestoßen hat das Projekt übrigens Heinz Pfeffer (Bauleitung), realisiert wurde es dann mit Hilfe vieler Freiwilliger, die dort Bauarbeit geleistet haben, im Extremfall bei Thomas Berghöfer etliche 100 Stunden! Ich sage dies aus folgendem Grund: Dem Mut von Kata und Heinz, das Projekt
Kletterkeller anzugehen, sowie der Leistung der Bauhelfer haben wir es zu
verdanken, das es diesen Wettbewerb gab! Nicht nur das: Ich find's toll zu sehen,
wie das Kletterniveau bei vielen innerhalb des letzten Jahres rasant stieg.
Die
eine wußte vor nem Jahr noch nicht, was ein HMS ist In diesem Sinne: Danke! Allen ein erfolgreiches, unfallfreies nächstes Jahr! Nils Kabelmann
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1. Jonathan Meister 2. Jan-Niklas Nuppenau 3. Nikolai Grebenowski 4. Jonas Schäfer 1. Eva Muthmann (w) |
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1. Bärbel Wullenweber 2. Mirjam Kloss-Mallmann 2 Regine Lenz 4. Katharina Rinn 5. Astrid Schalk |
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1. Nils Kabelmann 2. Daniel Hahlbrock (2. Christian Goll, Wiesbaden) 3. Felix Lippmann 4. Hugo Ritzkowski 5. Jürgen Reining |
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